Umwelt-PR

Zurück zur Nachhaltigkeit

Ein (Klima-)Wandel ist vollzogen, die Umwelt wird wieder ernst genommen. Mit unserer „small ist beautiful“-Philosophie und dem Bekenntnis zu nachhaltigem Denken und Wirtschaften waren wir den Entwicklungen zwei Jahrzehnte voraus.

mehr »

Es begann in den achtziger Jahren, in den Zeiten bärtiger Müsli-Esser in Birkenstock-Sandalen: Römerquelle-Geschäftsführer Anton Wandl zog einen ökologischen Musterbetrieb auf, der alle betrieblichen Abfälle wiederverwertete, Abwässer biologisch reinigte, Wärmerückgewinnung aus Abwässern betrieb und Alternativenergien nutzte. Wir durften die ökologischen Pionierleistungen vermitteln - und wurden damit selbst zu Pionieren: 1986 legten wir die erste Umweltbilanz der Welt vor – die ökologische Rechnungslegung eines Unternehmens. Sie bewies eindrucksvoll, dass sich Umweltschutz auch wirtschaftlich rechnet.

Doch Umwelt-PR besteht nicht nur aus der Darstellung ökologischer Leistungen. Die Österreich-Tochter des schwedischen Weltkonzern Tetra Pak sah sich vor existenzielle Probleme gestellt, als der Getränkekarton zum Symbol der Wegwerfgesellschaft hochstilisiert wurde und übereifrige Politiker sogar sein Verbot androhten. Uns war von Anfang an klar, dass diese Konfliktsituation nicht ausschließlich durch „Kommunikation“ gelöst werden konnte, dass vielmehr glaubwürdige Maßnahmen zur Verbesserung der Ökobilanz des Getränkekartons erforderlich waren. Gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. Hanns Per Kober entwickelten und vermittelten wir ein weltweit neues Sammelsystem (Öko-Box), das die gebrauchten Getränkekartons der Wiederverwertung zuführte. Heute zweifelt kaum jemand mehr an Berechtigung und Umweltverträglichkeit der praktischen Kartonverpackung.

Wachta & Partner bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und Denken. Wir halten kurzatmiges Shareholder-Value-Management für eine Fehlentwicklung, die unweigerlich zu einem Paradigmenwechsel führen wird. Aufgabe von Führungskräften ist nicht die möglichst rasche Gewinnmaximierung unter Zurücklassung eines Scherbenhaufens, sondern die langfristige Vermehrung des Unternehmenswertes. Im Turbo-Kapitalismus erleben wir oft das Gegenteil und eine große Wertevernichtung - zumeist auf Kosten der MitarbeiterInnen. Unternehmen haben auch gesellschaftliche Verpflichtungen, die implementiert und allen Stakeholders vermittelt werden müssen. Dazu benötigt man auch kein Schlagwort wie „Corporate Social Responsibility“: weniger reden und ehrliches Bemühen erscheint uns besser als der Griff in die Tiegelchen der Imagekosmetik.