Sponsern – aber richtig
Geben und Nehmen
Wenn der Werbeleiter einen befreundeten Künstler zu einer Ausstellung in seiner Firma einlädt oder eine Fußballmannschaft mit Dressen ausstattet, ist das noch lange nicht „Sponsoring“. Und wer nicht einmal die Pflichtübungen in der Kommunikation absolviert, kann sich getrost auch Sponsoring ersparen.
mehr »Es hat Jahrzehnte gedauert, bis Sponsoring als professionelles Instrument eingesetzt wurde – als gegenseitiges Geben und Nehmen, das beiden Partnern zum Vorteil gereicht („Win-Win“-Situation würde man heute dazu sagen). Der Sponsor hat etwas zu bieten (Geld, Sach- oder Dienstleistungen), der Gesponserte leistet dafür einen Beitrag zur Erreichung von Marketing-oder Kommunikationszielen des Gesponserten.
Wir wissen, wie man professionelle Sponsoring-Konzepte entwickelt. Zu allererst muss Klarheit über die Marketing- und Kommunikationsziele, aber auch über bereits bestehende Maßnahmen herrschen. Dann sind die geeigneten Sponsoring-Möglichkeiten zu überprüfen - auch auf ihre Wirtschaftlichkeit. Mitunter können sich andere Instrumente als effizienter oder kostengünstiger erweisen.
Die meisten Erfahrungen (und Preise) haben wir im Kulturbereich gesammelt (siehe unter Kunstsponsoring), aber selbstverständlich auch Sport-, Sozial- und Wissenschaftsprojekte abgewickelt. So ließen wir an der Wirtschaftsuniversität Wien „Römerquelle-Gastprofessoren“auftreten. Internationale Kapazitäten unterrichteten im Zuge dieses University Sponsoring ein Semester lang in Österreich, bereicherten den Lehrbetrieb und unser Fachwissen. Vic Johar von der California State University machte uns mit amerikanischem Handelsmarketing vertraut, Leif Kristenssen von der Copenhagen Business School weihte uns in die Geheimnisse der Semiotik (Lehre von den Zeichen) ein.